Zukunftsoption St. Johannes - St. Johannes BO-Wattenscheid-Leithe

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Zukunftsoption St. Johannes

„Begegnungszentrum St. Johannes – Offene Kirche für alle im Dorf“

In unserer Gemeinde St. Johannes haben wir im letzten Jahr damit begonnen, uns Gedanken über unseren künftigen Weg zu machen. Wie wollen wir in Zukunft in unserem Stadtteil Leithe und in unserer Gemeinde Kirche sein? Wir wissen, was unsere Stärken sind: die Nähe zueinander, der kurze Weg zum anderen, das Wissen umeinander, die Sorge füreinander, der persönliche Kontakt von Mensch zu Mensch, das christlich gelebte Miteinander in dörflich geprägtem Umfeld. Das wollen wir, auch unter veränderten Bedingungen, erhalten und  noch weiter ausbauen – für die Menschen im Dorf und auch für andere. Ein geistlich-sozial-caritatives Zentrum, nah bei den Menschen, ein Begegnungszentrum  – „offene Kirche für alle im Dorf“ mit Ausstrahlung nach außen hin, auch über Gemeindegrenzen hinweg – das ist unsere Vision für die Zukunft!

Im November 2014 verkündete dann das Bistum Essen, dass es einen Innovationsfonds aufgelegt habe, aus dem ab sofort Gelder für neue Ideen auf der Basis des Zukunftskonzeptes des Bistums abgerufen werden könnten. Hier sehen wir nun die Chance, unsere Vision eines Begegnungszentrums umzusetzen und konkret werden zu lassen: Unter dem Motto „Offene Kirche für alle im Dorf – Kirche für DICH und MICH“ nimmt unsere Vision von Kirche nun in konkreten Planungen Gestalt an.

Vorstellung der Vorstudie
Interessierte Zuhörer

Die Vorschläge zur Umgestaltung der Kirche sehen moderate Ergänzungen des denkmalgeschützten Gebäudes vor. Es soll keine Kirche in einem Multifunktionsraum entstehen, sondern es verbliebe der neugotische, wohlproportionierte Kirchenraum, der vielfältige spirituelle Erfahrungen an verschiedenen Orten ermöglicht; es entstünde im Eingangsbereich der Kirche ein neuer Raum für Begegnung mit besonderer Ausstrahlung.

Mit diesem neu gestalteten Raum bieten sich Möglichkeiten für eine offene, stadtteilnahe caritative Arbeit, für eine offene Kirche, für Beratung, für Begegnung und Austausch nach Gottesdiensten, für Versammlungen verschiedener Gruppierungen in der Gemeinde und letztlich auch Raum für geselliges Beisammensein z.B. für Familienfeiern.  Ein Raum, nah am Mittelpunkt des Stadtteils mit Dorfcharakter, nah am Menschen, offen, einladend, für Glaubende und Suchende, für Christen und andere. Unter diesen Umständen planen wir, in Zukunft auf unser Pfarrheim zu verzichten, damit Kosten eingespart werden können.

Katholische Kirche wird in Zukunft kleiner werden. Aber trotzdem müssen Gemeinschaft und Glaube erlebbar bleiben und auch wieder neu erlebbar werden. Wege müssen nah sein und bleiben, christliche Werte müssen vor Ort sichtbar und erfahrbar werden. Kirche für DICH und MICH – MEINE Kirche. Die Kirche muss im Dorf bleiben!

Anke Wolf und Roland König

Der Innovationsfond wird das Projekt nicht fördern - aber die Idee lebt weiter! Dies bestätigte eindrucksvoll auch die letzte Gemeinderatssitzung am 12.8.2015!

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